Zum Inhalt springen
Start » Über uns » Tätigkeitsberichte » Tätigkeitsbericht GEST Schuljahr 2013/2014

Tätigkeitsbericht GEST Schuljahr 2013/2014

Sich wiederholende Themen, die in den Sitzungen besprochen wurden:

  • Unterrichtsversorgung / LehrerInnen-Defizit einzelner Schulen
  • Unterrichtsausfall durch Krankheit
  • Ausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmitteln, insbesondere die Ausstattung der Schulen mit Schulbüchern
  • Räumliche Ausstattung der Schulen
  • Schulstruktur – demokratisches Verständnis in den Schulen / Gremien – G8 G9
  • Gremienarbeit – Kooperation der LehrerInnen, SchulleiterInnen (Leitungsgruppen), SozialpädagogInnen, des nicht-pädagogischen Personals, der SchülerInnen und Eltern
  • Dialog der Schulleitungen mit den Elternräten
  • Informationspflicht der Schulleitungen gegenüber den Schulverfassungsgremien
  • Schulentwicklung an Stadtteilschulen
  • Qualitätsmessung in Schulen
  • Mittagsversorgung / Schulkantinen
  • Inklusion – Schulbegleitung

Termine von Veranstaltungen und andere wichtige Informationen erhalten die Delegierten auf jeder Sitzung durch eine Tischvorlage und durch mündlichen Vortrag.

Regelmäßige Kontakte der GEST mit:

den Landesverbänden der GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule) und der GEW (Gewerk­schaft Erziehung und Wissenschaft), dem Elternverein Hamburg, dem Aktionsbündnis Stadtteilschule, dem Stadtteilschulausschuss der Elternkammer, der BSB (Behörde für Schule und Berufsbildung), der Initiative „Schulfrieden“

An vielen Veranstaltungen beteiligten sich VertreterInnen der GEST. Beispielhaft sei Folgende angeführt:

  • „Lunch and Learn“ am 30.01.2014 um 13 Uhr in die Burchardstraße mit Robert Schneider

Öffentlichkeitsarbeit:

  • Zeitschriften: Die GEST nutzt auch weiterhin die Möglichkeit, in Veröffentlichungen der GGG und der GEW ihre Arbeit darzustellen und Argumente vorzutragen.
  • Die GEST stellt ihre Arbeit in Presseerklärungen dar und nimmt zu aktuellen Themen Stellung.
  • Interview: Robert Schneider im ZDF zum Thema „Inklusion“ (am 29.11.2013)
  • Homepage der GEST: Seit Januar 2000 ist die GEST im Internet. Die URLwww.ARGE.schule-hamburg.de wird auf dem Laufenden gehalten. Seit Herbst 2010 gibt es die Site www.GEST.schule-hamburg.de mit einem internen Diskussions-Forum. Seit 2013 ist die GEST bei Facebook. Die Seite wird von einem Delegierten betreut.

Die Sitzungen und Ereignisse/Veranstaltungen in zeitlicher Reihenfolge:

13.8.13:    Zum Thema „Übergang Schule-Beruf“ begrüßte die GEST zwei Referentinnen der Hamburger Handwerkskammer. Rückblicke: Anmeldeverfahren, Auswahlverfahren, Langformschulen … Aktuelles Problem: Elternsprechtag anordnen. „Fördern statt wiederholen“: Förderkurse in Eigenregie an Schulen (§ 45), Themen der kommenden Sitzungen: AUL (Legasthenie, Dyskalkulie), GEST-Flyer-Aktion.

10.9.13:    Bericht aus der Schulbehörde: KESS-13-Studie, neue Stadtteilschulen, Trend in den Bundesländern zum Zwei-Säulen-Modell. Fordern und Fördern – wie geht das? KESS13:  Profil der Stadtteilschule darstellen. Fördern statt Wiederholen: Wofür lernt man? Für sich selbst. Berichte aus den Schulen: Festwoche: 10 Jahre Reformschule Winterhude (WiR).

15.10.13:  Der Kassenwart legte den vom Kassenprüfer gesichteten Kassenbericht vor. Er wurde entlastet. Der Tätigkeitsbericht 2012/2013 wurde vorgestellt und besprochen. Der GEST-Vorstand wurde entlastet. Eine Vorstellungsrunde schloss sich an. Die Delegierte führten für sie wichtige Themen an. Ein Wahlvorstand wurde benannt, die Wahlen wurden durchgeführt. Die Anwesenden wählten per Listenwahl einstimmig sechs Delegierte zu ordentlichen Mitgliedern des Vorstands. Außerdem wurde ein kooptiertes Mitglied in den Vorstand gewählt.
Aktuelles Problem: Eine Stadtteilschule hatte das Problem, dass ihr durch eine Verbesserung des KESS-Faktors Ressourcen genommen werden, sie andererseits aber durch das Anmeldeverfahren deutlich mehr Inklusionskinder aufnehmen muss. Probleme bei der Essensversorgung. Die Arbeitsgruppen sollen wiederbelebt, das Forum der GEST besser genutzt werden.

Nov. 2013:          Ein Mitglied des Vorstandes legte sein Amt nieder,

19.11.13:  Wie wird Lernen an den Schulen organisiert? Es war nicht gelungen, einen Referenten zu gewinnen (vertagt).
Übergänge: Es ging um den Übergang von der Vorschulklasse (VSK) in die erste Klasse der Grundschule. Die an Stadtteilschulen (STS) angeschlossenen Grundschulen seien betroffen. Der Anmelde-Run werde um ein Jahr vorverlagert. Eltern seien nicht mehr frei in ihrer Entscheidung. Das Schulgesetz solle dafür geändert werden. Durch Begrenzung der Zügigkeit der VSK könne verhindert werden, dass zu viele neue Schüler dazukom­men. Es folgte eine Diskussion: Es existierten zwei Systeme nebeneinander (VSK/Kita). Gibt es VSK an jeder Schule? Auch Kitas hätten ihre Berechtigung. Von den Regionalen Bildungskonferenzen sei wenig zu erwarten. Ein „Armutsproblem“: Die VSK sei gratis. Mithilfe eines Bildungsplans sollte das letzte Jahr in Kita und VSK angeglichen werden. Ein interfraktioneller Antrag in der Bürgerschaft soll die Probleme beim Übergang von Klasse 4 auf 5 beseitigen.
Positionierung der GEST in Bezug auf G9: Diskussion: Sind G9-Gymnasien eine Argument gegen die Stadtteilschule (STS)? Schon wurden STS und Förderschule in einer Meldung in einem Atemzug genannt. Die Schulformentscheidung der Eltern müsse gelten. Es gebe zwei Säulen. Das Gymnasium blieb bislang von der Inklusion verschont. Die Gymnasien könnten sich nicht mehr ihrer Schüler entledigen, alle Schüler sollten es am Gymnasium schaffen können. Die Werbung für die STS sollte lauten: „Bei uns kannst du bleiben.“ Gegen Vorurteile müsse es eine Imagekampagne für die STS geben. Das Positive herausstreichen: soziales Lernen, emotionale Intelligenz. Öffentliche Präsenz herstellen. Wenn es für Gymnasien G9 gäbe, müssen sie auch Inklusion und Ganztags­betrieb durchführen. Gute STS bedeute Unruhe, Aufbruch. Das Schulsystem sei ein Abbild unserer Gesellschaft. An der STS gebe es zu wenig Orientierung auf die Ober­stufe. In vielen Köpfen würden Abitur und Gymnasium gleichgesetzt. „Stadtteilschulen haben gute Konzepte.“ „Sie sind gut aufgestellt.“ Rückläufer bleiben in Zukunft an den Gymnasien. Schüler ohne Abschluss: Davon sind 15 % Gymnasiasten, 7 % STS-Schüler. Die STS sei auf leistungsstarke Kinder angewiesen. Das sei ein Argument gegen G9. Die Beschlusslage von GEST/ARGE sei „eine Schule für alle“. Das Volksbegehren sei ein demokratisches Recht. Die Stellungnahme der GEST werde auf der Grundlage der Diskussion erstellt.
Erfahrungsaustausch zur Internationalisierung der Elterngremien an den Schulen: Im Zentrum des Problems stehe die Sprache. Türkisch werde als Sprache nicht wertge­schätzt, englisch schon. Es gebe Ghettos, Hemmnisse, Schranken. Wie sprechen wir Eltern richtig an? Es gebe Verweigerer der Landessprache. Ein „türkischer Abend“ bringe die Menschen zueinander. Viele kennen sich im deutschen Schulsystem nicht aus. In den Ghettos sei es unnötig, deutsch zu lernen. Können Quoten es richten? Es gehe um Kommunikation, Wahrnehmung, Akzeptanz.
Das aktuelle Problem/Berichte aus den Schulen: Das „D23-Projekt“ wurde vorgestellt. Es gehe dabei um die Ausstattung der Schulen in sozialen Brennpunkten. Dazu sei an den Brandbrief der Schulleiter aus den Elbinseln erinnert. Eine Schule solle teilgebundene Ganztagsschule werden: Erfahrungsaustausch.

17.12.13:  Wahrnehmung der Stadtteilschule in der Öffentlichkeit  
Diskussion: Durch die G9-jetzt-Initiative sei nur noch vom Gymnasium die Rede. Es müsse dagegengehalten werden: Stadtteilschule (STS) sei G9. Die GEST müsse sich positionieren: Dazu eigneten sich Inhalte aus dem November-Protokoll. Eine Anzeige schalten? Die GEST müsse zeitnah reagieren. Der Elternratgeber liste alle Argumente für die STS auf: individuelles Lernen, Inklusion usw. STS sei die bessere Alternative. Die Elternkammer habe sich damit auseinandergesetzt und werde sich positionieren. Die Schulbehörde wolle die „STS stärken“.
Gesprächskreis „Welche Schulen brauchen wir in Hamburg?“
Hinweis auf eine Veranstaltung mit diesem Thema im Januar 2014.
Beide Schulen qualifizierten fürs Studium an jeder Hochschule. Für beide Schulformen gebe es gute Gründe. Andererseits gebe es den Anspruch auf eine Schule für alle. Wo stehen die Förderschulen? Was werde aus der Inklusion? Der Bundeselternrat bearbeite dies seit 60 Jahren. Die Stadtteilschule sei die bessere Schule und die bessere Schulform. Inklusion müsse für alle da sein. Die Stadtteilschulen würden Ganztagsschule, doch ohne geeignete Rahmenbedingungen.
Laut Senator Rabes Aussagen im Bundeselternrat sei das Ziel, dass alle Schulen Ganz­tagsschulen mit Kantinen würden. Inklusion für alle Schulen. Nach § 12 hätten Eltern das Recht, ihr Kind an jeder Schule anzumelden. Das sei ein Rechtsanspruch. Im Bund sei Hamburg ein Leuchtfeuer. Inklusion sei ein „gesamtgesellschaftlicher Prozess“.
Lehrerausbildung und Inklusion Gut sei hier die schulinterne Fortbildung. Inklusions-Fortbildung wachse mit den Klassen auf. Senator Rabe habe gefordert, die Diagnostik zu bearbeiten. Es gebe zu viele nominelle Inklusionskinder an den Schulen. Wichtig bei den Ressourcen sei der KESS-Faktor.
Freiheit und Verantwortung – Ganztagsschule und selbstständiges Lernen Diskussion: „Freiheitliches, eigenständiges Lernen“ müsse schon in der Grundschule beginnen. Hilfreich sei ein enger telefonischer und Mail-Kontakt zwischen Eltern und Tutoren. Es sei kein systemisches Problem, sondern eines des Standortes. Eltern möchten wissen, was an der Schule geschehe. Schulen seien keine „Abgabestelle“. Ist die Hilfe der Eltern eher kontraproduktiv? Gibt es an jeder Schule einen didaktischen Leiter? Individuelles Lernen klassen­über­greifend, jahrgangsübergreifend organisieren. Ein Problem der STS sei, es gebe unterschiedliche Lernstände in Klasse 5. Kontrolle sei dem System Schule inhärent. Kinder sollten den Unterricht vor- und nachbereiten. Im integrierten System gebe es genug Fördermöglichkeiten, Eltern seien keine Nachhilfe­lehre­rInnen. Die Lehrkraft sei der Ansprechpartner der Eltern.
PISA und KESS – was machen wir damit? Thomas Rüschmeier verlas dazu einen Text von Robert Schneider. Es gebe zu viele Kinder in Deutschland, die abgehängt würden. Ein Delegierten erinnerte: Viele der Top-Länder hätten eine Schule für alle. Sie legten hohen Wert darauf, aus jedem Menschen das Beste herauszu­holen.
Mitteilungen und Verschiedenes
Zentralabitur: Alles werde auf sieben Schultage zusammengedrängt. Es gebe zu wenige Ressourcen.

14.1.14:    Der Vorstand der GEST war zu Gast in der Schulbehörde und hatte ein Gespräch mit dem Schulsenator Ties Rabe.

14.1.14:    BSB: Bericht vom Gespräch mit dem Senator, Schulleitergespräch, KESS13-Problema­tik, die Sek1-Arbeit solle verbessert werden. Gelingensbedingungen. Gespräch mit der Sprechergruppe der Stadtteilschulen. Die Delegierten stellten Fragen zum Auftritt der Stadtteilschule in der Öffentlichkeit, den Brandbriefen.
Vieluf-Vortrag: Die Schulen leisten gute Arbeit. Stadtteilschulsprecher: Aus sieben Bezirken kommen sieben solcher Sprecher.
Der Vorstand berichtete vom Gespräch mit dem Senator. Thema war die Stärkung der Stadtteilschulen. Themen: G9-Initiative, KESS13-Studie, Inklusion. Der Senator habe sich gegen G9 an Gymnasien ausgesprochen. Alle Klassen der Gymnasien müssten dann aufgelöst und neu zusammengestellt, Schüler_innen neu umverteilt werden. Die Bautätigkeit müsste eingestellt, ein neuer Schulentwicklungsplan (SEPL) erstellt werden. Nicht noch eine Reform, jetzt müsse sich der IST-Zustand entwickeln können. Die Schulen arbeiten lassen, alle seien auf dem Weg. Die Konzepte seien da. Stadtteilschulen machten eine gute Arbeit. KESS13: Lernstanderhebung, LAU13, KESS. Trotz starker Lernzuwächse erreichten Stadtteilschüler_innen nicht mehr das Niveau der Gymnasist_innen. Viele Schüler_innen an Stadtteilschulen waren HR-Schüler_innen. In der Oberstufe der STS ist der Lernzugewinn größer als an Gymnasien. Das Augenmerk müsse auf Sek1 gelegt werden. Ranglisten: Durch die Anfrage der CDU sei die BSB lange Zeit ausgerechnet zur Anmelderunde lahm gelegt worden. Die Behörde müsse auf Große Anfragen innerhalb kurzer Zeit antworten. U.a. wurden Fäkalausdrücke in der Literatur gesucht und gezählt. Aus dieser Antwort wurde dann in der Presse ein Ranking gemacht. Tortenbilder. Stadtteilschulen schafften es, Kinder aus bildungsfernen Milieus zum Abitur zu führen. Mittlerweile gebe es zentrale Prüfungen. Aus 80 % gymnasial empfohlenen Schülern an Gymnasien müssten durch Förderung eigentlich 100 % Abiturjahrgänge geschaffen werden. Stadtteilschulen gelinge es ja auch, aus 10 % Empfehlungen 50 % zu machen. Tatsächlich gingen aber trotz der 80 % ein Drittel der Schüler wieder vom Gymnasium ab. Dabei gebe es große Unterschiede zwischen den Gymnasien. KESS und Ressourcenverteilung: Schulen werden von KESS3 auf KESS5 hochgestuft und erhielten deshalb weniger Ressourcen, erhielten aber außer der Reihe weitere 10 Kinder. Wird nachgesteuert? Für den Senator eine Frage der Diagnostik. Aus 1 Kind an Förderschulen kämen 2,7 bei den Stadtteilschulen an. Die Diagnostik müsse vereinheitlicht werden. Früher wären die Lehrkräfte bereit gewesen, mit diesen Kindern zu arbeiten, heute fordern die Schulen Ressourcen nach. Die Diagnostik sei nur bis Klasse 4 relevant. Ressourcen würden systemisch zugewiesen werden. Spezielle Förderung sei immer wider zu überprüfen. 55 WAZ (Wochenarbeitszeitstunde) entsprächen einer Lehrerstelle. Werden Lehrerstellen verlagert? Schulen besorgten sich die Lehrkräfte selbst. Lehrer_innen müssten aktiv in der Erziehung eingreifen, sie dürfen nicht alleingelassen werden. Lehrer müssen in ihrer Ausbildung für die Aufgabe der Inklusion befähigt werden. Sozialpädagogen, Erzieher, Heilpädagogen, Kooperation mit Erziehungssystemen um sie herum. Brief der GEST an die Hamburger Universität: Wie Lehrer fit machen für die Inklusion? Die BSB habe wenig Einfluss auf die Hochschule, es gebe auch keine Einheitlichkeit der Universitäten. Schubladendenken herrsche vor. AG für Inklusion einrichten. Basisarbeit, Erfahrungen generieren. Alle sollen gefordert und individuell gefördert werden. Wichtig sei die Haltung der Lehrer_innen und der anderen Eltern. Hamburg sei hier Vorreiter.
Erfolgsaussichten der G9-Initiative? Inhaltlich seien nur die Gymnasien angesprochen. Das Zwei-Säulen-Modell müsse bleiben. Statements pro Stadtteilschule auf die Website der GEST stellen. Printmedien seien zu teuer. Soziale Netzwerke, Online-Systeme, Schulwebsites nutzen und verlinken, eine STS-Zeitung erstellen. Den Zusammenhalt der STS hervorheben. Artikel aus dem Schulleben sammeln, Interviews mit Schüler_innen. Schülerzeitungen anfragen, die Vorschläge sichten und sammeln. Zielgruppenorientiert etwas Positives vermittelnFaltflyer im Dateiformat, in dem mithilfe von Modulen Teile ausgetauscht und so regional angepasst werden können. Ansprechpartner seien die Elternräte. Vielfalt der Stadtteilschulen zeigen.
Zentrale Fragen: Was macht eure Stadtteilschule aus? Was ist besonders gut? Warum würdet ihr eure Stadtteilschule empfehlen? Ca. 30 Sätze Das GEST-Forum nutzen.
Kultur-Agenten“ in Lurup: „Integration durch Sport“.
Themen der nächsten Sitzung: „Interkulturelle Elterninitiative Hamburg“, „Eltern­brücke“ einladen. Zeitung.
Verschiedenes: „Millionengrab“, ein Actionfilm von Schülern aus Winterhude, löste eine kontroverse Diskussion aus.

18.2.14:    Referentin Marina Mannarini von der Interkulturelle Elterninitiative Hamburg trug vor. Die Initiative sei Teil des Projekts „Hamburg ElternChance“. Es gehe dabei um die Beteiligung von Eltern mit Migrationshintergrund. 2009 gab es eine Einladung der „Unternehmer ohne Grenzen“, damals sei es eine große Gruppe gewesen, die so vor sich hin gearbeitet habe. Dann kam Druck durch den Volksentscheid zur Primarschule. Viele mit deutschem Pass, aber ohne Kinder entschieden über Eltern mit Kindern, aber ohne deutschen Pass. Mehr Migrationseltern müssten in die Gremien. Mittlerweile hätten 54 % der Kinder einen Migrationshintergrund. Am 21.2. gebe es eine Veranstaltung zum Tag der Muttersprachen. Geht Basisdemokratie ohne Migranten? Es müsse Kultursensibilität hergestellt werden. Für das Thema gebe es Elternfortbildungen am LI. Migrationseltern seien sehr an Bildung interessiert. Eltern seien offener, wenn sie in ihrer Muttersprache angesprochen würden. Schule sei in der Regel Frauensache, das ändere sich, wenn es in der Hierarchie nach oben gehe. Es sei schwer in Schulen mit hohem Migrationsanteil, Eltern in den Elternrat zu bringen. Schule in Hamburg verlange viel von den Eltern, nicht immer werde alles umgesetzt. Für viele Migrationseltern bedeute das eine Umstellung. Bei den Lehrer_innen sei es unterschiedlich. Einige fürchteten einen Machtverlust, andere schotteten sich an. Entsprechende Fortbildungen forderten sie nicht ab. Mehrsprachige Broschüren hätten eine Alibifunktion. Wichtig sei der persönliche Kontakt, eine wichtige Basisarbeit der Klassenelternvertretung. Migrationslehrkräfte: Hier gebe es keine Daten. Warum finden Kurse für Migrationskinder in der Grundschule in den weiterführenden Schule keine Fortsetzung? Zweisprachigkeit werde nicht als Chance, sondern als Belastung gesehen. Internet www.ikeh.de (nicht mehr verfügbar).
Elternbrücke (Referentin Bita Afshari aus der Otto-Hahn-Schule): Sie sei Iranerin, keine Lehrerin und kenne beide Bildungssysteme. Integrationsbereich Wandsbek. Einige Eltern wollen sich nicht beteiligen, andere schon, wüssten aber nicht wie, wieder andere woll­ten, hätten aber keine Zeit. Einige Eltern hätten drei Jobs. Manche treffe man am besten am Sonntag beim Gottesdienst. Um die Kulturen kennen zu lernen, habe man eine Mode-Show organisiert. In der dritten Generation der Türkengemeinde gingen die Enkel wieder auf die Großeltern zurück. Eltern wüssten nicht, was ein Praktikum sei, dass es Teil der Schulausbildung sei. Man müsse die Menschen dort abholen, wo sie stünden. Interesse zeigen! Eltern in ihrer Sprache begrüßen. Projekt: Bis 2020 sollen 30 % der Mitarbeiter in den Behörden einen Migrationshintergrund haben. Ein Elternteil mit Migrationshinter­grund mache ein Kind zu einem Kind mit Migrationshintergrund. Flüchtlinge: Die Stadtteilschule Langenhorn soll im nächsten Jahr geschlossen werden. Dort sei der Migrationsanteil hoch. Was aber nütze es, wenn diese Kinder auf andere Schulen verteilt und so aus ihrer Gruppe herausgerissen würden? Es gebe keinen Crash-Kurs Deutsch. Gibt es Unterschiede zwischen Gymnasium und Stadtteilschule? Das sei stadtteilbezogen unterschiedlich.
PR-Offensive: Diskussion: Es gehe um das Imageproblem der Stadtteilschule. Offensive: „Ich gehe gern zur Stadtteilschule, weil …“ Zeitung, Facebook, Flyer. Facebook bringe schnell mehr. Es gebe eine Pressemitteilung der Elternkammer. Es gehe nicht um das Elternwahlrecht, sondern darum, die Stadtteilschule zu stärken. Bei den Lernzuwächsen erziele die Stadtteilschule große Erfolge. Es werde ausgeblendet, dass es längst ein Zentralabitur gebe. Kinder sollten nicht unter sich bleiben. Die GEST sei für heterogene Lerngruppen. Es gebe hier verschiedene Paradigmen: Einige strebten immer noch homo­gene Lerngruppen an. Sind wirklich nur die lernstarken Kinder auf den Gymnasien? Es gebe auch Kinder aus dem mittleren Segment, die es mit Nachhilfe schaffen sollen. Es gehe nicht um „schlechter“/„stärker“. Kinder sollten ihre soziale und emotionale Intelligenz entwickeln. Nur Noten und „Ziele“ führten zu Burnout, Kinder würden zu „Versagern“ gemacht. In einer Lerngesellschaft hat jede/r ihre/seine Stärken. Die Chancen seien an der Stadtteilschule besser. Wiedervorlage: Anmeldemodus. Das Abitur verdränge die anderen Abschlüsse. Eltern, die ihre Kinder zur Stadtteilschule geben, seien keine Rabeneltern. Die Stadtteilschule sei eine hervorragende Schule und ebensolche Schulform. Dort könne man länger lernen, und es gebe eine besonders gute Vorbereitung auf den Beruf.
Interne Facebook-Seite der GEST: Es gebe zwei Websites der GEST. Das Forum werde kaum genutzt. Statt des Forums könne es eine interne FB-Seite geben. Man könne aber auch das Kommunikationssystem CommSy nutzen. Sollen Websites verlinkt, umbenannt oder der Inhalt der einen auf die andere verschoben werden?
Stellungnahmen der GEST zur Pressemitteilung der Elternkammer, den acht Punkten der Grünen?
Frage an BSB. Gibt es Zahlen über Rückläufer?
Verschiedenes: Ressourcen und KESS. Ganztagsunterricht: In jedem Schulkreis solle es mindestens eine Halbtagsschule geben. Hausmeister würden der Finanzbehörde unterstellt, die Schulleitung sei nicht mehr weisungsbefugt. Die Residenzpflicht der Hausmeister würde aufgehoben. Das sei in Teilen Hamburgs schon lange so. Schulbau Hamburg habe 75 %. Nur Betriebshelfer seien noch ganz der Schulbehörde zugeordnet. Unterrichtsausfall: Arbeitsaufträge würden als vollwertiger Unterricht eingestuft.

18.3.14:    TOP PR-Offensive (Bericht von Facebook). Jede/r Delegierte wurde gebeten, mindestens ein Beispiel für eine tolle Sache an ihrer/seiner Schule darzustellen. Das konnten besondere Kooperationen mit Partnern aus Kunst/Theater/Wirtschaft sein, der Gewinn eines Preises (Jugend forscht, etc.) oder etwas anderes, was in der Schulgemeinschaft als besonders gelungen angesehen wurde; Bericht aus dem Vorstand; Kampagne „Stärkung der Stadtteilschule“

8.4.14:      Inklusion und Lehrerfortbildung: Vortrag von Frau Dr. Kandzora, Leiterin des Bereiches „Ausbildung“ (LIA) am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Diskussion dazu; der Vortrag ist in einer Powerpoint-Präsentation nachlesbar; Bericht aus dem VorstandKampagne „Stärkung der Stadtteilschule“, Stand der Dinge; Das aktuelle Problem/Berichte aus den Schulen

13.5.14 Der Vorstand der GEST war zu Gast in der Schulbehörde und hatte ein Gespräch mit dem Schulsenator Ties Rabe.

13.5.14     Der neue überarbeitete GEST-Flyer wurde verteilt.
Jun.-Prof. Dr. Carolin Rotter als Referentin knüpfte an den Vortrag von Frau Dr. Kandzora an: „Inklusion in der Lehrerausbildung erste Phase“. Frau Rotter sei zuständig für Pädagogik, allgemeine Ausbildung aller Lehrämter, auch interkulturell. Was verstehe man unter Inklusion? Der aktuelle Studienverlauf. Es gebe nicht eine Definition von Inklusion. Salamanca-Erklärung von 1994. Das Bildungssystem sei zu optimieren für alle Kinder. Barrieren seien zu beseitigen. Der Begriff Inklusion werde eingeengt auf Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Englisch: „Inclusive integration.“ Die Exklusion sei der Schatten der Inklusion. Exklusion sei nicht hebbar. Etikettierung/Labelling müsse sein. Es müsse diagnostiziert werden. Wer ist zuständig für die Inklusionskinder? Sonderpädagogischer Diskurs: „Sind wir noch nötig?“ Themen-Seminare: „Neue Medien“, „Heterogenität“, „Schulentwicklung“. Forschendes Lernen für kleine Projekte. Forschungswerkstätten I und II in der zweiten Studienphase, in der ersten Phase werde Grundsätzliches behandelt. Ab wann im Studium ist Praxiserfahrung sinnvoll/zielführend? Es gehe darum, Reflexionsfähigkeit aufzubauen. Im Zweifel fielen Lehrer schnell in bekannte Verhaltensmuster zurück. Es gehe um den Erkenntnisprozess für sich selbst. Lehrerberuf: Sind Eignungstests geeignet? Was bedeutet Inklusion für den Fachunterricht? Empirische Befunde: „Team“, Abbau von Ängsten, „Haltung“. Ressourcen, Ziele. Zusammenarbeit von Stadtteilschulen/Universität/LI (Schulagentur) (8./9. Semester, zweite Phase der Ausbildung und Fortbildung) – wie führt man ein Interview, welche Interview-Formen gibt es? Was heißt Forschung? Unterrichts-Beobachtung – die eigene Rolle finden, Professionalisierung.
Diskussion: Wie viele Durchläufe gab es? Ein bis zwei, das Thema Heterogenität wurde schon länger bearbeitet. Bundesländervergleich. Die Wahrnehmung von Differenzen sei eine Konstruktion. KESS und Ressourcenzuweisung. Jahrgangsübergreifender Unterricht und Inklusion. Leistungs-Heterogenität werde als Belastung empfunden. Hattie sage, die Lehrerpersönlichkeit stünde im Vordergrund. Qualitätsoffensive. 6 Millionen stünden zur Verfügung. Es gebe eine enge Sicht von Studenten auf den Schulbereich. Das hänge auch mit Bildungsbiographien zusammen. Die Übergänge seien wichtige Schnittstellen. Eigentlich werde zu spät angesetzt. In Hamburg gebe es keine Master-Garantie.
Der Vortrag liegt als PDF-Datei vor.
Stellungnahme der GEST: Es gebe eine Medienkampagne gegen die Stadtteilschulen. Der vorliegende Textentwurf wurde verlesen und verabschiedet.
Gespräch des Vorstandes mit dem Schulsenator: Es sei nicht zielführend, die Probleme der Stadtteilschule in den Vordergrund zu stellen (das machten die Gymnasien auch nicht). Die Ausstattung mit Lehrerstellen sei an Stadtteilschulen deutlich besser als in der anderen Säule. Die BSB versuche, durch Nachtestung verlässliche Zahlen über die zu fördernden Kinder zu bekommen. Inklusion bedeute Fördern und Fordern.
Fragen an die BSB: Abbau von Lehrerstellen, Lehrersuche. Gym9-Initiative. Reaktion der BSB auf die Voten der Schulen.
Verschiedenes: Berufsorientierung: Warum machten es nur die Stadtteilschulen? Berufspraktika in Klasse 12.

10.6.14:    Die Vertreterin der Schulbehörde arbeitete einen Fragenkatalog der GEST ab. Es gebe „Smartphone-Klassen“, zuständig sei die Abteilung B5, ein Schulversuch. Näheres stehe in einer Schriftlichen Anfrage der Bürgerschaft. Das HSMS-Projekt gestalte die Ausstattung der Schulen. UNTIS stelle Software für den Unterricht bereit. Dies betreute 2010 „Schulen ans Netz“. Neue Medien: Konzepte, Materialien, Technik.
Inklusion in der  Weiterbildung: Dazu gebe es keine Zahlen. Zu 30 Stunden Fortbildung sei jede Lehrkraft verpflichtet. Dies geschehe auch schulintern (Schilf). Einzelne Themen seien aber nicht verpflichtend. Fortbildung werde mit der Schulleitung abgesprochen. Eltern sollten dies im Elternrat ansprechen. In der Inklusion sei Hamburg von allen Bundesländern am weitesten. Die Erich-Kästner-Schule habe einen Schulpreis gewonnen, sie mache bereits seit 20 Jahren Inklusion.
Alleskönner-Projekt: Regie habe die Schulleitung des Gymnasiums Ohmoor. 7 Experten­gruppen aus 48 Schulen, Jahrgang 2 bis 7, Deutsch, Englisch, Mathematik, Sachunterricht, Naturwissenschaften, Bildende Kunst. Es gebe eine Verlängerung des Projekts bis 2.7.2016, danach in den Jahrgängen 8–10.
Welche neuen Entwicklungen in der BSB kämen, entscheide sich nicht zuletzt in den nächsten Bürgerschaftswahlen.
Für die Verteilung der Flyer der GEST gebe es wieder Unterstützung durch die BSB.
Regionale Bildungskonferenzen liefen weiter auf lokaler Ebene. Aktivitäten und Inhalte seien unterschiedlich. Das Projekt „Lernen vor Ort“ ende jetzt.
Förderbedürftigkeit – Unterstützungssysteme für Lehrer_innen: Es sei genau vorge­schrieben, wer diagnostiziere und dokumentiere. Es gebe Fortbildungen in Grundschulen und Stadtteilschulen. Förderpläne würden erstellt. Testung erfolge vor Verlassen der Grundschule. Sie soll „geschärft“ werden. Auch der Leistungsbereich werde beurteilt. Förderpläne würden mit Eltern abgestimmt. Schulbegleiter (geeignetes Personal).
Kooperation Universität-Schulen, „Kernpraktikum“, Lehrer-Ausbildung: Wann steigen sie in die Praxis ein?
G8 G9 – wie weiter? 93 % der Gymnasien seinen gegen Wiedereinführung von G9. Die Initiative Schulfrieden mache Vernetzungstreffen. Aktionen, Thesenpapiere, Faktenchecks, Offene Briefe an G9-jetzt, an den Senator.
Ferienplanung: Ferienbeginn mitten in der Woche verkleinere das Zeitfenster der Eltern, auch der Unterricht werde verkürzt.
Aktuelles Problem: Unterrichtsausfälle (dazu eine Pressemitteilung der BSB), Fachvertretung, Fremdvertretung, Ausfall, Kontrolle, Korrektur, Ausfall durch Abiturprüfungen: frei oder Arbeitsaufträge. Die Stadtteilschulen vergäben alle Abschlüsse, das „Turbo-Abitur“ sei an Termine gebunden. GSB: Die Eltern seien regelmäßig zu informieren.

8.7.14:      Unterrichtsausfälle – Informationspflicht der Schulleitungen: Wie werde es umgesetzt? Statt des Ausfalls gebe es Arbeitsaufträge, Schulleitungen könnten hier jonglieren, Dinge umbenennen. Eltern nutzten zu wenig ihre Möglichkeiten. Zu begrüßen wäre ein Pool. Wie objektivieren wir die subjektiven Einschätzungen von Eltern? Soll-Zahlen zugrunde legen! Werde fachfremd oder fachgleich vertreten, was falle wirklich aus? AG Vertretung einrichten – sie berichte dem Elternrat. Aufgeregte Eltern auf Kommunikationswege verweisen.
Berufsschullehrer an Schulen: 1 Tranche 28 Lehrer_innen, 2. Tranche 57/58. Werden sie aus Sparzwängen heraus statt mit Berufsorientierung mit Vertretung betraut?
Übergänge zwischen alten und neuen Delegierten: Bis zur konstituierenden Sitzung blieben Delegierte auf ihrem Posten. Es gebe Schulen ohne Delegierte. Hindernd sei z. B. ein langer Anfahrtsweg. Es gebe langjährige Delegierte, die , wenn sie aufhören, keine Nachfolger haben. Neue Delegierte behutsam heranführen, Hemmschwellen abbauen. Der Blick über den Tellerrand (KERGEST) werde von Schulen geschätzt. Den Bericht aus der GEST auf die Tagesordnung im Elternrat setzen! Schulen hätten Schwierig­keiten, die Gremien zu besetzen. Wie hoch sei der Zeitaufwand? Wie interessant sei der „Event“? Schulleiter_innen sei bewusst, was Elternwille bedeute. Der GEST-Delegierte müsse zum Elternrat gehören, den er müsse ihm berichten.
Rückblick, Ausblick, Jahresbilanz: Auf der konstituierenden Sitzung werde gefragt: „Was möchte ich in der GEST erreichen?“ Wie sieht das Ergebnis aus? Was habe sich erfüllt, was fehle, was könne man besser machen? Die GEST sei wichtig für die Vernetzung, für die Sache der Stadtteilschulen. Große Themen können man in AGs verlagern. Erfolgreiche AGS hätten zielorientiert gearbeitet. Der E-Mail-Verteiler werde geschätzt. Gute Gast-Referenten. Berichte über die Gespräche mit dem Schulsenator. Austausch zwischen den Stadtteilschulen.
Aktionstag der Stadtteilschulen am 1.9.2014: Workshops in den Schulen. Manche wehrten sich gegen „Politik“ in der Schule. Es sei keine Parteipolitik. Wichtig sei, sich hier an Grundschuleltern und Medienvertreter zu wenden. Über die Facebook-Seite der GEST könne die GEST der Einseitigkeit in Berichterstattung ent­gegen­treten. Es sei ein gutes Recht von Eltern und Kindern, sich für die eigene Schulform einzusetzen. Die Vielfalt der Stadtteilschulen darstellen! In Berlin (13 Jahre bis zum Abitur an der Integrierten Sekundarstufe) werde das Thema viel unaufgeregter behandelt.
Finanzielle Unterstützung der Initiative Schulfrieden durch die GEST.

26.8.14:    „Interner Aktionstag“ der Stadtteilschulen. Gegenstimmen gegen das Volksbegehren „G9-jetzt“ sammeln. Ideelle und finanzielle Unterstützung der Initiative SchulfriedenFlyer-Aktion an den Schulen.
Schulhausordnung: Details zur Handy-Nutzung, unterschiedliche Regelungen für verschiedene Jahrgänge. Alle Hausordnungen zusammenfassen in einer Datei. Transparenz und Privatsphäre?
Ferienordnung: Statt der beabsichtigten Entzerrung der Termine komme es zu einer Verkleinerung der Zeitfenster.
GEST auf Facebook: Qualitativ gute Beiträge würden stark angewählt. Die Akzeptanz fehle teilweise. Jeder könne Beiträge einstellen.
Ausstattung qualifizierte Schulbegleitung: Viele Stunden seien gestrichen und nicht bewilligt worden. Zuständig sei nicht die Schule, sondern ReBBZ. Ständige Baustelle. Eltern würden entmutigt, Schulen können keine Bedarf ermitteln. Wie ist es um die Qualifikation der Schulbegleiter bestellt?
Wiederholung eines Schuljahres aus medizinischen Gründen liege im Ermessen der Schule.
Fragen an die BSB: Gibt es die Möglichkeit der Wiederholung „nur aus medizinischen Gründen“ offiziell?
Bericht über einen Informationsabend zum deutschen Schulsystem für Migranten.

16.9.14:    Liste Unterrichtsausfall unter www.abendblatt.de/bin/scr-132260354.pdf (nicht mehr verfügbar);
Bericht: Sitzung des Stadtteilschulausschusses der Elternkammer mit der GEST;Schulbegleitung. Eine Vernetzung der Gremien, die sich mit Inklusion befassen, sei anzustreben. Das Thema werden Fachreferenten der BSB und (sachkundige) Mitglieder der GEST am 17.9. besprechen. Es gebe eine Liste zu besprechender Punkte. „Schulbegleitung“ sei als Thema noch nicht in den Schulen angekommen. Bewilligungen würden nur für ein halbes Jahr ausgesprochen. Dieses Verfahren sei vorher schon so gewesen. Dies laufe jetzt über Träger. Eine Aufstockung sei vorgesehen. ReBBS statt REBUS. Bis zu 12 Seiten lange Beurteilungen würden geschrieben. Der Schulsenator bezweifle die Diagnosefähigkeiten der Schulen. Ein einheitliches System werde angestrebt. Wie effizient ist der Einsatz der Schulbegleiter? Schulbegleitung sei ein Sonderfall innerhalb der Inklusion.
Initiative Schulfrieden / Flyer und Banner: Flyer und Sticker lagen aus. Das ZDF werde berichten. Schulleiter-Initiative mit Bannern und Flyern „Wir sind G9!“. Die Stadtteilschulen seien zu Neutralität verpflichtet. Bei Ausgewogenheit könne aber alles verteilt werden. Der Elternrat sei nicht gebunden.
GEST-Spende
Für die Überprüfung des Kassenberichts des Kassenwarts wurden zwei Rechnungs­prüferinnen bestimmt.
Das aktuelle Problem/Berichte aus den Schulen: Bericht über ein Projekt der STS Wilhelmsburg (Zufallsfund).
Mehr Stadtteilschulen in die Arbeit einbinden. GEST sei freiwillig. Erfolge der GEST herausstellen! Für Nachfolger-Delegierte sorgen! Neue STS ins Boot holen! Menschen in den Kreiselternräten ansprechen. Vorschlag: Einen Feedback-Bogen erstellen. Stellungnahmen der GEST erzielen Wirkung. Die GEST sei basisdemokratisch. In der GEST gebe es nur gewählte Vertreter der Elternräte. In der GEST sei Lobbyarbeit ohne Zwänge möglich. Kontakt zu den ER-Vorsitzenden herstellen (besteht zum Teil), Referenten zu Themen wie Inklusion einladen.
Themen der nächsten Sitzungen: Unterrichtsausfall, Wiedervorlagen

17.9.14 Gespräch des GEST-Vorstands mit dem Grundsatzreferat Senatorenbüro (S13), Thema Schulbegleitung.

Hamburg, 18.09.2014

Vorstand:

Angelika Degner-Krogh, Jens Fricke, Nicolai Jung, Thomas Rüschmeier, Robert Schneider (Kasse),
kooptiert: Klaus-Peter Schiebener,
kooptierte Vorstandsmitglieder ehrenhalber: Jürgen Riekmann †, Gert Rauschning